Erzähl mal, Rote Fabrik!

Ein Projekt zu zeitgenössischem Kunstschaffen und Industriekultur

 

In den Forschungslaboren „Erzähl mal, Rote Fabrik!“ erforschen 3 Zürcher Schulklassen mit Forschertagebuch, Aufnahmegerät und Fotoapparat das Areal der Roten Fabrik und finden heraus, wie die Rote Fabrik heute genutzt wird. Welche Künstler arbeiten in den Ateliers und was machen sie dort? Wer entscheidet eigentlich, welche Bands im Clubraum spielen und was proben die Schauspieler gerade? Wir stöbern in Archiven, untersuchen das Areal mit szenografischen Methoden und stossen auf Spuren der Vergangenheit: vor 120 Jahren wurde in der Roten Fabrik Seide hergestellt und vor 70 Jahren klingelten hier die Telefone und Radios! Dann werden die Kinder selber zu Künstlern: sie verdichten ihre Forschungsergebnisse in einem künstlerischen Prozess zu einem Modell, das die vergangenen und die heutigen Nutzungen der Roten Fabrik, hör- und sichtbar macht. An einer Abschlusspräsentation stellen die drei Klassen das 3D-Modell aus und zeigen in Performances die Ergebnisse ihrer Kunst- und Kulturforschung: Seide! Radio! Kunst! – Rote Fabrik, erzähl mal!

 

Projektwochen: 7. bis 11. April, 23. bis 27. Juni, 27. bis 31. Oktober 2014

Abschlusspräsentation: 17. November 2014

Mit: 5. Klasse des Manegg Schulhauses, zwei Klassen des Gabler Schulhauses, Zürich

Leitung: Grit Röser, Mirja Fiorentino, Assistenz: Christa Bürgler, Nastassja Patané.

Experten-Workshops: Christian Ratti, Gustavo Nanez, Louis Frölicher/Hans X Hagen

In Kooperation: mit der Roten Fabrik und der Shedhalle, Zürich

Gefördert u. a. von: Avina Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Paul Schiller Stiftung